Artikel nach Datum gefiltert: September 2020

200919 Spieltag Damen IIDer heißehrsehnte 1. Spieltag fand nach fast 6 Monaten Volleyballabstinenz für uns am 19. September in Apolda statt. Motiviert vom Pokalspieltag und einem guten Testspiel gegen VC Blau Weiß Gebesee – hier nochmal einen herzlichen Dank an Gebesee – ging es mit verkleinertem Kader zum 1. VC Schloss Apolda I. Durch die Corona-Bestimmungen im Weimarer Land und einen Wasserschaden in der eigentliche Sporthalle, ging es für uns in einen geschichtsträchtigen „Sportraum“ mit nostalgischen Parkett und unliebsamen Metallstreben an der Decke.

 

Mit Tini im Zuspiel, Sarah Sp. und Laura in der Mitte, Natalie als Libera, Niki und Franzi als Außenangreifer sowie Mona und Tina als AA und Diagonalspielerinnen hatte Coach Mario nicht viel Auswahl zum Wechseln. Für unsere Tini stand die Monsteraufgabe fest: kein Wechsel. Sie musste an diesem Tag alles geben und das tat sie auch!

 

1. Spiel gegen die Heimmannschaft Apolda
Im 1. Satz überrannten wir Apolda mit unseren guten Aufschlägen und gewannen mit 25:13. Überrascht und motiviert starteten wir in den 2. Satz. Nun passierte etwas womit wir Spielerinnen nicht gerechnet haben. Nur der Trainer sagte zum Auftakt des 2. Satzes deutlich, was nun passieren kann. Dass dieses sich auch bewahrheiten sollte, hätten nur wenige gedacht. Die Damen von Apolda pfefferten uns ihre Aufschläge um die Ohren und unsere Annahme wackelte immer mehr. Unstimmigkeiten bestimmten unser Spiel. Trotz Kampfgeist und Motivation von außen mussten wir diesen Satz mit 21:25 abgeben. Auch die nächsten Sätze wurde es nicht besser. Wir kamen nicht wirklich zum Angriff und setzten uns nicht genug durch. So gingen auch Satz drei und vier mit je 19:25 an die starken Damen aus Apolda.

 

2. Spiel gegen SSV Weimar
Um wenigstens 3 Punkte mit nach Erfurt zu nehmen, wussten wir, dass wir gegen die sympathischen Damen aus Weimar alles geben mussten. Die Mädels vom SSV Weimar sind alte Bekannte. Sie sind schnell und ihr Teamgeist ist bemerkenswert. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ging es gleich von Beginn an heiß her. Starke Aufschläge, Annahmen und Angriffe folgten auf beiden Seiten. Sensationelle Rettungsaktionen und das gemeinsame Spiel haben uns am Ende den knappen ersten Satzgewinn eingebracht (25:23). Erschöpft vom 1. Spiel gegen Apolda und dem heiß umkämpften Start gegen Weimar mussten wir nun alle Konzentration zusammen nehmen und uns beweisen. Leider waren diesmal die Frauen aus Weimar besser und gewannen Satz 2 mit 25:22. Das wollten wir so nicht hinnehmen und nahmen alle Kraft und Motivation zusammen. Jeder kam zum Einsatz. Niki unsere jüngste im Kader übernahm den Außenangriff für Simona. Gegen Ende kam dann Mona als Joker wieder dazu und machte die entscheidenden Punkte zum Sieg. Damit gewannen wir mit viel Teamgeist auf und neben dem Feld den 3. und 4. Satz mit 25:22 und 25:21.

 
Mit drei von sechs möglichen Punkten am 1. Spieltag können wir leben. Wirklich zufrieden sind aber noch nicht. Wir wissen an welchen Aufgaben wir arbeiten müssen und wollen das am 10. Oktober in Erfurt unter Beweis stellen.
 
F. Fahnert
SG Erfurt electronic
200912 Pokal Damen IINachdem wir am 30. August erfahren haben, dass die diesjährige 1. Pokalrunde bereits am 12. September in Sömmerda stattfindet, wurde es für uns zu einer eher „spontanen“ Pokalrunde und damit auch gleichzeitig zum Vorbereitungsturnier für die kommende Saison 2020/2021.

Aufgrund des Spätsommers und der Kurzfristigkeit mussten wir mit einem kleineren Kader und ohne Coach Mario nach Sömmerda fahren, wurden aber großartig von unserer lieben Anke aus der Damen I mental unterstützt. Sie übernahm an diesem Tag Marios Aufgabe und hat uns viele gute Tipps gegeben. Mit nur einer Mittelblockerin (Anna), zwei Zuspielern (Tini und Peggy), drei AA/Dia (Mona, Tina und Franzi) und zwei Liberas (Anne, Natalie) mussten wir überlegen, wie wir die zweite MB Position besetzen. Noch während des ersten Spiels zwischen Bleicherode und Gispersleben haben wir alle Ideen umgeworfen und Peggy als Mittelblock eingesetzt. Keine schlechte Idee, wie sich am Ende des Tages herausstellte.
 
Auch Mona übernahm ein Spiel als Mittelblock. Mit guten Spielzügen, einem sensationellen Block und Trickreichtum konnten wir die starke Mannschaft aus Bleichrode im Tiebreak schlagen (2:1) und ebenso die Nachbarmannschaft aus Gispersleben (2:0). Danach ging es für den Gruppenersten und- zweiten über Kreuz und wir trafen auf die Mannschaft aus Wiehe. Auch hier galt es als Team zu kämpfen und sich weiter zu finden. Auch dieses Spiel konnten wir mit 2:0 Sätzen für uns entscheiden und uns somit für die 2. Pokalrunde am 14.11. qualifizieren.
 
SG Erfurt electronic

200912 Spiel Herren IDie neue Saison 2020/2021 in Thüringens höchster Spielklasse begann für die Herren I der SG Erfurt electronic e.V. am vergangenen Samstag, den 12.09.2020 erwartet holprig, jedoch erkenntnisreich.

 

Am vergangenen Samstag begrüßten wir die Herren des Geraer VC I und des VC Gotha III in heimischer, entsprechend den Umständen der Corona-Pandemie umgestalteter Halle. Zum Auftakt der neuen Spielzeit eröffneten wir gegen die im Vorjahr souverän agierenden Geraer. Der Beginn des 1. Satzes verlief dabei zunächst vielversprechend. Eine Aufschlagserie, begünstigt durch erste Schwierigkeiten in der Annahme der Gäste, verhalfen zu einer ersten, etwas deutlicheren Führung (5:1). Vielleicht etwas überrascht, ob dieser früh eingeschlagenen Marschrichtung, gelang es den Herren der SGE jedoch nicht Kapital aus eben jener zu schlagen. So muss leider festgehalten werden, dass wir bedingt durch Probleme in der Annahme, der Feldabwehr, im Zuspiel und damit einhergehender Verunsicherung im eigenen Aufschlag nie wieder richtig in den Satz zurückfanden und selbigen schlussendlich beim Stand von 20:25 in die Hände des nunmehr sicherer agierenden Gegners gaben.

Die Sätze 2 und 3 gestalteten sich indes, aus Sicht der Erfurter, wenig erfreulicher. Der nunmehr äußerst sicher und befreit aufspielende Gegner aus Gera bewies fortan, weshalb er bereits seit längerem angesehener Stammgast der Liga genannt werden kann. Natürlich wurde dies auch dadurch begünstigt, dass wir, obwohl Coach Nemitz mehrfach auf die Dringlichkeit einer ruhigen, zuallererst auf die eigene Annahme konzentrierte Spielweise hinwies, nur schwerlich zu einer konstanten Leistung auf dem Feld zurückfanden. Insofern lassen sich an dieser Stelle, mit Ausnahme eines geschichtsträchtigen Topspin-Pritsch-Aufschlags unseres Jans, der wohl ebenso wie die einst gefürchteten „Ich hau den an die gegenüberliegende Wand mit viel Kraft und Spin“ - Aufschläge einer Electronic Legende in die Annalen der Walter-Gropius-Halle eingehen wird, nur wenige Höhepunkte benennen. Folglich wurden Satz 2 (19:25) und Satz 3 (21:25) ebenso an die Gäste abgegeben und die ersten möglichen Punkte einer noch jungen Saison liegen gelassen.

 

Mit dem klaren Ziel einer stabileren Annahme und positiver Grundstimmung starteten wir in das zweite Spiel des Tages. Gegner war nunmehr der in der abgelaufenen Saison ebenso aufgestiegene Volleyball Club Gotha III. Auf die Spielweise eines zugleich sehr erfahrenen, jedoch auch mit vielen jungen, ambitionierten Spielern auftretenden Gegners eingestimmt, galt es nun Wiedergutmachung zu leisten und dabei zu versuchen die ersten Punkte auf das noch leere Konto zu buchen.

Dieses Vorhaben lief zunächst auch recht gut an. Eine verbesserte, stabilisierte, aber dennoch noch vom Optimum weit entfernte 1. Annahme half dabei ungemein die eigenen Stärken erstmals kontinuierlicher zeigen zu können. Die harten Angriffe des Diagonalspielers Werner, auf Welche sich die Gegner aus Gotha jedoch zunächst gut einstellten, und der vermehrte Einsatz von Angriffen über die Mittelblock-Position (Jan, Daniel Hennig) zeugten von einer verbesserten Mannschaftsleistung insgesamt, weshalb wir den ersten Satz verhältnismäßig klar mit 25.20 gewinnen konnten. Dem entgegen hielten die Gothaer dann im 2. Satz ein äußerst cleveres Angriffsspiel, dass insbesondere durch das geschickte Anschlagen unseres Blocks von einer immensen Volleyballerfahrung zeugte und darüber hinaus zum Ausgleich nach Sätzen (20:25) führte.

Der 3. Satz offenbarte dann ein offenes Spiel, in welchem beide Mannschaften ihre individuellen Stärken gut ausspielen konnten. Erst gegen Satzende gelang es den Herren der SGE dann eine kleine Aufschlag-Block-Serie aufs Feld zu bringen, in dessen Folge der zweite Satzgewinn (25:22) des Tages errungen werden konnte. Satz 4 startete zunächst, wie der vorherige geendet hatte, sehr offen. Infolge wiederkehrender Annahmeprobleme, die sich auch infolge eines gesteigertem Aufschlagdrucks des Gegners aus Gotha ergaben, gelang es dem Kontrahenten recht früh eine komfortable 5-Punkte-Führung heraus zu spielen. Auch wenn es zwischenzeitlich noch einmal kurz gelang diesen Rückstand auf lediglich 2 Punkte zu reduzieren, schien das Momentum auf des Gegners Seite zu sein. In der Folge sicherte sich selbiger den Satzgewinn (20:25) und somit ebenso den ersten Punkt der neuen Saison.

Der nun erforderliche fünfte Entscheidungssatz begann unter schlechten Vorzeichen. Zum einen verließ der inzwischen körperlich lädierte Kapitän Eckers das Feld und zum anderen wurde Trainer Matthias recht schnell zur Inanspruchnahme einer ersten Auszeit beim Stand von 1:5 gezwungen. Leider erzielte diese, sowie eine weitere Auszeit beim Stand von 6:11, keine signifikante Wirkung, weshalb sich die Gäste am Ende eines kräftezehrenden Spiels recht deutlich durchsetzen konnten (7:15).

 

Als Fazit muss festgehalten werden, dass es ob der widrigen Umstände in bewegten Zeiten zunächst einmal wieder schön war auf dem Feld stehen zu können. Außerdem zeigten sich im Ablauf des ersten Spieltags vielerlei Anknüpfungs- und Trainingspunkte für die kommenden Übungseinheiten. Insofern kann schlussendlich von einem intensiven und erkenntnisreichen Spieltag gesprochen werden, in dessen Zuge zumindest der erste Punktgewinn der Saison erreicht werden konnte. Nun heißt es kontinuierlich an den aufgedeckten Problemzonen zu arbeiten und fleißig zu trainieren.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den angereisten Kontrahenten, sowie bei den Organisatoren der Corona-Leitstelle unseres Vereins, die einen reibungslosen Ablauf des Spieltags, auch in schwierigen Zeiten, ermöglichten.

SG Erfurt electronic

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