Artikel nach Datum gefiltert: Januar 2020

200125 Spieltag Damen IIOhne Trainer, dafür aber mit großartiger Unterstützung von Sabine Nemitz und unserer Zuspielerin Jana Mentgen, die leider krankheitsbedingt zu diesem Spieltag nicht aktiv werden konnte, starteten wir in unseren 1. Heimspieltag des Jahres.

Als ersten Gegner haben wir die Damen des SSG 01 Blankenhain empfangen. Da diese im unteren Drittel der Tabelle standen, waren wir uns unserem Sieg relativ sicher und starten auch entsprechend in den 1.Satz. Aber 1. kommt es immer anders und 2. als man denkt. Wir starteten mit folgender Aufstellung: Franzi, Christin, Sarah S., Tina, Rina, Anna und Libera Lisa. Gleich zu Beginn zeigten die Blankenhainerinnen, dass sie uns mit ihren starken Aufschlägen unter Druck setzen konnten. Sofort reagierten Bine und Jana und versuchten mit einer Auszeit die Aufschlagsserie von Blankenhain zu unterbrechen. Doch trotz der motivierenden und ermunternden Ansprache fanden wir nur schwer in unser Spiel. Unsere schlechte Annahme und Abstimmungsschwierigkeiten machten es Blankenhain leicht den ersten Satz 18:25 zu gewinnen.

Leider begann der 2.Satz genauso schleppend wie der 1. aufgehört hatte. Im Außenangriff wurde für Rina nun Sarah L. eingesetzt und auf Diagonal kam für Tina Simona zum Zug. Die Aufschläge von Blankenhain brachten uns weiterhin zum Schwitzen. Nach der ersten Auszeit bei 1:7 für Blankenhain fingen wir uns endlich und starteten die Aufholjagt. Aber auch Blankenhain kämpfte weiter engagiert um jeden Ball und wehrte selbst starke Angriffe von Sarah L. und Simona erfolgreich ab. Trotzdem konnten wir den 2. Satz für uns entscheiden. Die Sätze 3. und 4. verliefen auf Augenhöhe und wir mussten uns jeden Punkt erkämpfen. Unsere Diagonalangreiferin Simona machte starke Angaben und konnte uns dadurch den geringen Vorsprung sichern. Die Sätze 2., 3. und 4. gingen jeweils 25:23 aus und so konnten wir, wenn auch sichtlich erschöpft, das Spiel für uns entscheiden. Unsere Zuspielerin Tini sollte nach diesem Spiel auf jeden Fall Kilometergeld bekommen.

In unserem zweiten Spiel trafen wir auf den USV Erfurt, welcher nur mit einem kleinen Kader angereist war. Wir starteten mit Franzi, Christin, Sarah L., Anna, Simona, Lisa L. und Rina, dieses Mal als Libera. Mühsam begannen wir den 1. Satz nach unserem kräftezehrenden Spiel gegen Blankenhain. Nach einer kurzen Einfindungsphase lief es allerdings wie am Schnürchen. Das Selbstvertrauen wurde dank starker, variantenreicher Angriffe und guter Blockarbeit schnell zurückgewonnen. In der Abwehr machte unsere Libera Rina einen super Job und so konnten wir den ersten Satz 25:18 für uns entscheiden.

Auch der zweite und dritte Satz liefen ohne Probleme. Super Stimmung im Team setzte den USV Erfurt zusätzlich unter Druck. Auch starke Aufschläge von Simona und Lisa Lukas machten es unserem Gegner schwer. Im 3. Satz zerrte sich Simona nach einem Angriff die Wade – wir wünschen gute Besserung und schnelle Genesung. Das 2. Spiel des Tages gewannen wir somit souverän 3:0.

SG Erfurt electronic

200125 Testspiel Jugend weiblichAm Samstag, den 25.01.2020 traf sich der weibliche Nachwuchs der SG Erfurt electronic in der Walter-Gropius-Schule zum Testspiel mit gemütlichem Ausklang mit dem befreundeten Nachwuchs-team vom SVC Nordhausen.

Pünktlich um 10 Uhr fanden sich beide Mannschaften in der Halle ein. In gelöster Atmosphäre wurde gemeinsam das Feld aufgebaut und sich warm gemacht. Unter der Leitung von Trainer Matthias Nemitz wurden anschließend in verschiedenen Aufstellungen insgesamt 4 Sätze gegen die Mädels vom SVC Nordhausen gespielt. Unsere 11 angetretenen Mädels schlugen sich wacker, alle 4 Sätze gegen Nordhausen konnten gewonnen werden. Die Freude war groß, hatten die Mädels beim letzten Aufeinandertreffen im Thüringenpokal noch eine bittere 1:2 Niederlage einstecken müssen. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen in der Halle (vielen Dank an die tollen Salate/Kuchen!) war das jedoch schnell vergessen und in gemütlicher Runde standen andere Themen schnell im Mittelpunkt. Neben Essen, Trinken und Erzählen wurde auch das Punktspiel der Damen II auf dem Nachbarfeld analysiert und bejubelt. Insgesamt bot das Testspiel eine nette Abwechslung zum Trainingsalltag und stärkte das Selbstbewusstsein unseres Nachwuchses.

Zum Abschluss des Tages besuchten die Mädels gemeinsam das Ligaspiel der Damen I gegen Augsburg im Sportgymnasium Erfurt, welches ebenfalls siegreich für die SGE endete. Wir danken dem SVC Nordhausen für diesen tollen Tag und hoffen, dass das weitere Begegnungen folgen werden…

SG Erfurt electronic

Publiziert in Allgemein Verein 2019/20
Freitag, 31 Januar 2020 18:37

Damen I - SGE Blockt sich zum Sieg!

200125 Damen I HeimspielUnsere Damen I empfingen am Samstag vor heimischer Kulisse die Damen vom DJK Augsburg-Hochzoll. In einem spannenden ersten Satz, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte, zeigte sich wieder wie ausgeglichen die Liga ist. Trotz einiger vermeintlicher Dankeballsituationen gelang es den SGE Damen häufig nicht die Ballwechsel für sich zu entscheiden. Den Augsburger Mädels gelang es wiederum auch aus schwierigen Situationen Punkte zu machen. In der entscheidenden letzten Phase des ersten Satzes, konnten sich die SGE Mädels über einen starken Block endlich absetzen. Mit einem außergewöhnlichen Punkt zum Satzgewinn stand es am Ende 25:21 für das SGE Team. Wie man so schön sagt: „Der Hase wurde auf der Flucht erschossen."

Das konnten die Augsburgerinnen nicht auf sich sitzen lassen und starteten mit einer 5:0 Führung in den zweiten Satz. Der SGE Trainer sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Für die Erfurterinnen schien im zweiten Satz nichts richtig klappen zu wollen. Vor allem platzierte Aufschläge der Augsburgerinnen machten den Erfurterinnen zu schaffen. Mit guten Blockaktionen erkämpften sich die Augsburgerinnen einen Vorsprung von 7 Punkten (12.5). So einfach wollten die SGE Damen den Satz nicht abgeben und taten es dem Gegner gleich und blockten gut. Dazu kamen spektakuläre Abwehraktionen und clevere Angriffe und schon war der Punkteabstand verkürzt. Ein Spielerwechsel zum Ende des Satzes erzielte den gewünschten Effekt. Dass es am Ende des zweiten Satzes doch so knapp werden würde, damit hatte wohl keiner gerechnet (23:23). Den längeren Atem hatte das Team Augsburg.

Trotz des verlorenen zweiten Satzes gelang es den Schwung in den dritten Satz mitzunehmen. Nach zwei Auszeiten für Augsburg und einem Vorsprung von sieben Punkten (4:11) für die Heimmannschaft, schlich sich der „Schlendrian“ ein. In dieser Phase nutzte der Gegner seine Chancen und verkürzte den Punkteabstand. Das ließ die Gastgeberinnen etwas hektisch wirken, durch ihre Erfahrung haben Sie es trotzdem zum Satzgewinn geschafft. Der vierte Satz sollte eine klare Angelegenheit werden. Mit einer deutlichen Führung zu Beginn des Satzes, welche über den ganzen Satz konstant gehalten werden konnte, sicherten sich die Erfurterinnen den Sieg (25:21; 24:26; 25:22; 25:14) und die nächsten 3 Punkte für die Tabelle. Da wir am kommenden Wochenende spielfrei haben, nutzen wir die nächsten 2 Trainingswochen zur Aufarbeitung der aufgezeigten Schwächen. Am 08.02.2020 treffen wir dann auf die Pink Ladies aus München. Spielbeginn im heimischen Sportgymnasium ist 19,30 Uhr. Kommt vorbei, es wird wieder spannend…

PS: Danke auch an unsere weibliche Jugend und die U18 vom SVC Nordhausen.

SG Erfurt electronic

200118 Spieltag Herren IAm vergangenen Samstag, den 18.01.20, begrüßte die 1. Herrenmannschaft der SG Erfurt electronic e.V. mit dem VC Apolda und den Jungs des Blau-Weiß Gebesee die zu diesem Zeitpunkt viert- und erstplatzierten der sich in der heißen Phase befindlichen Verbandsliga Nord. Somit versprach der erste Spieltag des noch jungen Jahres 2020 bereits im Vorfeld sehr interessante und spannend anmutende Begegnungen dreier ebenbürtiger Kontrahenten.

Hochmotiviert, obgleich aufgrund der wenigen bisher durchgeführten Trainingseinheiten auch etwas verunsichert, starteten wir im ersten Spiel gegen personell bestens aufgestellte Apoldaer. Abermals heizte der engagierte Coach Nemitz seinen Jungs gehörig ein und betonte dabei, wie nicht selten zuvor, dass die Paarung aus sicherer Annahme und intelligentem sowie mutigem Angriffs- und Aufschlagspiel der Schlüssel zum Sieg sein würden.

Der erste Satz zeigte die im Vorfeld erwartete Abwehrstärke der Apoldaer und gestaltete sich bis zur Satzmitte als offener Schlagabtausch beider Mannschaften. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich auf unserer Seite erste Defizite in Annahme, aber auch im sonst als Stärke empfundenen Angriff ein, weshalb der VC Schloß die Kontrolle über das Spielgeschehen erlangen konnte. Diese gab er auch infolge zweier Auszeiten von Trainer Nemitz (13:15, 19:23) nicht mehr ab und sicherte sich verdient den ersten Satzgewinn des Spieltags.

Auch Satz 2 begann zunächst mit offenem Visier beider Mannschaften und entwickelte sich dabei ähnlich dem vorherigen. Zwei Aufschlagserien der Spieler Werner und Eckers, vor allem jedoch die starke Blockarbeit unserer Mitten Daniel und Jan bescherten uns im letzten Satzdrittel eine recht komfortable 6-Punkte- Führung. Die Verwaltung eben jener gelang bis zum finalen Punkt des Spielabschnittes recht gut, das Erzielen des letzten Punktes hingegen eher weniger. Schlussendlich fruchteten die Worte des Trainers, welche in der Auszeit gegen Satzende (24:19) fallen mussten, erst mit leichter Verzögerung. Dennoch gelang der Ausgleich nach Sätzen (25:21).

Mit dem Momentum auf Seite der SGE ging es in Satz 3. Dieser entschied sich, genau wie im vorherigen Abschnitt, im letzten Drittel zu unseren Gunsten. Insbesondere die erstarkende Annahme um Abwehrchef Büchner sowie die anhaltende Blockdominanz der langen Kerle Fahnert, Hennig und Werner sind als wesentliche Gründe des zweiten Satzgewinns (25:21) zu benennen. Mit dem klaren Ziel des ersten „Dreiers“ 2020 vor Augen eröffneten wir Satz 4. In diesem erspielten wir uns rasch eine hauchdünne 3-Punkte-Führung. Doch so leicht wollten es uns die Gäste aus Apolda nicht machen. Denn sie waren es, die ab Satzmitte das Spielgeschehen an sich rissen. Erneut benötigte es Druck im Aufschlag, um den starken Gästen nochmals gefährlich werden zu können. Die regionalligaerfahrenen Spieler Fahnert und Werner nahmen sich genau diese zur Aufgabe und sorgten mit zwei Aufschlagserien für eine Auszeit des Gegners beim Stand von 18:18. Eine weitere Phase des offenen Schlagabtauschs schloss sich an, an deren Ende wir, vielleicht auch etwas glücklich, den dritten und damit spielentscheidenden Satzgewinn in altbewährter Jubeltraubenform feiern durften. Das erste Etappenziel war also erreicht!

Die übliche, ermüdende Dreiviertelstunde später begrüßten wir die Männer des Blau-Weiß Gebesee auf dem Feld. In gewohnter Manier galt es sich dem einstmalig als Angstgegner titulierten, langjährig vertrauten Kontrahenten zu stellen, wollte man die Tabellenführung zurückerobern.

Die Geschichte dieses zweiten Spiels indes, ist eine kurze und deshalb schnell erzählte. Die ersten beiden Sätze gingen mit deutlichem Vorsprung (jeweils 25:14) an die Landeshauptstädter. Zwar spielten wir einen durchaus gepflegten Ball, doch waren diese deutlichen Resultate vielmehr der ungewohnt hohen Fehlerquote und daraus resultierenden Unsicherheiten des Kontrahenten zuzuschreiben. Vermutlich selbst überrascht über den bisherigen Verlauf des Spiels und in neuer Formation waren es in Satz 3 nun wir, die bereits zu Beginn (3:8) und abermals  ab Satzmitte (10:15) zusehends in Bedrängnis gerieten. Verunsichert und nicht mehr zu alter Souveränität zurückfindend gaben wir den dritten Spielabschnitt, auch nach zwischenzeitlichem Wiedererstarken, 21:25 ab. Satz 4 begannen wir, sicher auch aufgrund der klaren Worte unseres Coachs in der Satzpause, wie die Feuerwehr. Sichere Annahmen, Zuckerpässchen vom Zuspieler Raschke, verbesserte Feldabwehr und druckvolle Angriffe verhalfen uns zu einem erneut klaren Satzgewinn mit Endstand 25:14. Abermals in der Traube singen, tanzen und anschließend das wohlverdiente Feierabendbierchen genießen waren der gerechte Lohn einer couragierten Mannschaftsleistung.

Im abschließenden Spiel setze sich der VC Apolda, klar mit 3:0, gegen Gebesee durch und wahrte so den Anschluss an Platz 3.

Wir bedanken uns für die zwischenzeitliche, lautstarke Unterstützung unserer an diesem Tag ebenfalls sehr erfolgreichen zweiten Damenmannschaft, sowie für diejenige der Zuschauer von den Rängen und geloben weiterhin fokussiert am Projekt „Platz an der Spitze“ zu arbeiten. Ferner gratulieren wir dem Spieltags MVP „Großer“ Daniel Hennig zu einer in Angriff und Block gleichermaßen konstant herausragenden Leistung und damit verdienten Nominierung!

200118 Spieltag Damen IIMit Heimvorteil und kurzer Anfahrt in „unsere“ Walter Gropius Halle begann der 1. Spieltag am 18.01. im Jahr 2020. Mit den Volleyjuniors Thüringen trafen wir auf die jüngste Mannschaft der Verbandsliga Nord. Trotz ihres „Teenie“-Alters zeigten die Mädchen technisch einwandfreien Volleyball und ließen vor allem in Float Aufschlägen und hohen Blöcken ihre Qualität durchscheinen.

Die Damen II der SG Erfurt Electronic starteten selbstbewusst und in eingespielter Konstellation mit Franziska Fahnert und Sarah Lauterbach im Außenangriff, Jana Mentgen im Zuspiel, Simona Möckel im Diagonalangriff sowie Sarah Splettstößer und Neuzugang Anna Scharr im Mittelblock sowie Libera Lisa Rommel in den Spieltag. Die übliche Findungszeit übersprangen wir diesmal und beeindruckten den Gegner durch Schlagkraft in Aufschlag und Angriff. Schnell zeichnete sich ein deutlicher Vorsprung ab, den wir im 1. Satz mit einer 7 Punkte Serie in Teamleistung und durch starke Aufschläge von Sarah Splettstößer zu einem sicheren 25:9 nach Hause holten. Der 2. Satz gestaltete sich ähnlich klar und ermöglichte dem aus 12 Spielerinnen bestehenden starken Kader aus Erfurt erste Wechselmöglichkeiten auf Außen- und Mittelposition. Trotz vieler gelungener gelegter Bälle und eines starken elterlichen Fanblocks auf Seiten der Volley Juniors holten wir den Satz mit einem Endstand von 25:12 in Rekordzeit von 16 Minuten nach Hause. Der neue Angriffsriegel, bestehend aus Claudia Stein, Tina Feuerstacke, Lisa Lukas und Rina Sydow, brachte im 3. Satz gleichbleibend hohes Niveau und beendete ein auszeitfreies Spiel für Electronic mit 25:10 im Dritten.

Nun stand uns im 3. Spiel des Tages mit dem 1. SV Pößneck e.V. eine im Vergleich zur Vormannschaft in der Körpergröße Übersichtlichere, dafür aber eine der eingespieltesten Mannschaften der Verbandsliga gegenüber. Nicht umsonst haben sich die Damen aus Pößneck bisher den 3. Tabellenplatz gesichert und im Hinspiel nur mit viel Gegenwehr 1:3 geschlagen gegeben. Mit Natalie Wagner als Libera und Lisa Lukas auf Mitte starteten wir in sonst zum vorigen Spiel gleicher Startaufstellung in die Begegnung. Beide Mannschaften lagen lange Zeit gleichauf, Pößneck zeigte sich abwehrstark und brachte viele hart angegriffene Erfurter Bälle zurück ins gegnerische Feld. Erst gegen Satzende konnten sich die Electronic Damen einen Vorsprung erarbeiteten und schlossen den 1. Satz 25:18 ab. Nach kurzem Rückstand von 3:5 Punkten in Satz 2 brachte uns eine Serie von sieben Aufschlägen von Simona Möckel und gute Block-Abwehrarbeit wieder in Führung. Die Pößneckerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und punkteten immer wieder durch einen stabilen geschlossenen Block und gutes Timing, zurückgebrachte Bälle und Angriffe in Ecken des Spielfeldes, die unsere Außenannahme ins Schwitzen brachte. Vor allem Franzi Fahnert gab in der Abwehr keinen Ball verloren und nahm den ein oder anderen blauen Fleck in Kauf, um den Ball vor Bodenkontakt zu bewahren. Sarah Lauterbach brachte daraufhin gerettete Bälle über 4 mit schnellem Armzug im gegnerischen Feld unter. Am Ende konnten wir mit 25:20 auch diesen Satz für uns entscheiden.

Mit positiven Vorausblick auf den kommenden 3. Satz wechselte unser Trainer Mario Köhler beide Außenangreifer sowie Libera. Was im vorherigen Spiel hervorragend zusammenlief, brachte uns nun aus dem Konzept und  der Erfurter Vorsprung von 10:5 Punkten wandelt sich zu einem 15:15 Ausgleich und nach einer Aufschlagsserie der Pößnecker Nr. 1 Lütich in 18:23 Punkten Rückstand. Diesen holten wir nicht mehr auf und schoben den sicher geglaubten Sieg nach einem Satzverlust von 21:25 auf die lange Bank. Auch der 4. Satz zeigte Unordnung in unserem Spiel sowie die Abgestimmtheit der Gegner, die häufig lange Ballwechsel für sich entscheiden konnten. Jana Mentgen, unsere einzige Zuspielerin an diesem Tag, hatte durch häufige Netzüberquerungen des Balls viele Wege zu gehen, zeigte sich aber kämpferisch. Trotz lautstarken Anfeuerns der 1. Herren, die gerade ihren eigenen Spieltag siegreich beendet hatten, ließ sich der Satzverlust von 19:25 nicht umgehen.

Vor dem entscheidenden 5. Satz plagten unsere Zuspielerin Jana nach für sie sieben gespielten Sätzen bereits erste Wadenkrämpfe. Dennoch entschied sie sich die Zähne zusammen zu beißen und weiter zu machen. Ihr Kampfgeist steckte an und mit Siegeswillen betraten wir in Startaufstellung das Feld. Schnell konnten wir dem Gegner mit klaren Aktionen ein Break abluchsen und holten erschöpft aber glücklich den Sieg mit einem klaren 15:7 im Dritten.

MVP des Spiels ist unsere Zuspielerin Jana Mentgen, die uns mitentscheidenden sauberen Pässen auch nach gelegentlich suboptimaler Annahme versorgte, 8 Sätze durchspielte und dazu noch der Mannschaft als 1. Schiedsrichter diente. Mehr Einsatz geht nicht.

SG Erfurt electronic

Montag, 20 Januar 2020 19:50

Damen I - Doppelt gefragt

200119 TVV PokalAm vergangenen Wochenende waren die Mädels der Damen I nicht nur am Samstag, sondern auch am Sonntag gefragt. Während sie am Samstag um Punkte in der Dritten Liga kämpften, standen sie am Sonntag im Pokalviertelfinale auf dem Parkett. Aber beginnen wir mit der Auswertung des Auswärtsspiels in Mauerstetten. Am Samstag starteten unsere Mädels bereits 8 Uhr!, also fast noch in der Nacht, zur weitesten Auswärtsfahrt in dieser Saison. Ziel sollte nach fast 5 Stunden Busfahrt der Sonnenhof des SV Mauerstetten sein. Zur besseren Orientierung: Mauerstetten liegt süd-westlich von München in der Nähe von Kaufbeuren. Gut gelaunt und mit fast allen Spielerinnen an Bord begaben wir uns auf die Reise. Nach einer gemütlichen Mittagspause in Germering (super leckerer Italiener) kamen wir gegen 14,15 Uhr endlich am Ziel an. Nach kurzer Inspektion der doch etwas ungewöhnlichen und kleinen Halle begann nach einer motivierenden Ansprache durch Trainer Metelski unser Aufwärmprogramm. Wir benötigten etwas Zeit um unsere müden Glieder in Schwung zu bringen und uns an die örtlichen Begebenheiten anzupassen.

Pünktlich um 16 Uhr begannen wir in der Aufstellung Christel, Nicole L., Jule, Bine, Lolle, Domi und Libera Laura. Ungewöhnlich für uns fanden wir sehr schnell ins Spiel und konnten vor dem lautstarken Publikum mit einigen sehenswerten Aktionen punkten und enteilten auf 17:12. Nach der 1. Auszeit durch Fabian Gumpp fanden die Mädels aus Mauerstetten besser ins Spiel und kamen Punkt für Punkt näher. Wir kämpften mit allen Mitteln und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit sehr vielen langen und sehenswerten Ballwechseln. Das Publikum unterstütze seinen Tabellendritten in einer Lautstärke, dass wir kaum noch kommunizieren konnten. Doch wir ließen uns nicht einschüchtern und sicherten uns mit 25:23 den 1. Satz.

Seitenwechsel: Jetzt agierten wir direkt mit dem Publikum im Rücken. Doch diese agierten sehr fair und störten uns auch bei Aufschlägen nicht in der Konzentrationsphase. Mauerstetten spielte jetzt angeführt von ihrer Kapitänin Chiara Lukes sehr stark und wir lagen stets ein bis zwei Punkte zurück. Trainer Metelski reagierte mit Spielerwechseln auf Libera- und Diagonalposition. So blieben wir in Schlagdistanz und ließen uns nicht abschütteln. Nach einer strittigen Schiedsrichterentscheidung wurde das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen und unsere Aufholjagd leider ausgebremst. So benötigten wir ein paar Punkte um ins Spiel zurück zu finden. Doch wir gaben nicht auf, beim 24:23 hatten wir bereits Satzball, konnten diesen leider nicht nutzen und so holte sich Mauerstetten den 2.Satz mit 24:26.

Erneuter Seitenwechsel und alles auf Anfang. So ganz hatten wir die besagte Schiedsrichter-entscheidung leider noch nicht verdaut. Das merkte man im 3. Satz deutlich. Wir agierten deutlich vorsichtiger und spielten nicht so befreit auf wie in Satz 1. Mauerstetten enteilte auf 12:17. Mit lautstarker Unterstützung vom Spielfeldrand und einer überzeugender Mannschaftsleistung kämpften wir uns Punkt für Punkt wieder heran. Unser Selbstvertrauen war zurück und wir gewannen diesen bereits verloren geglaubten Satz mit 25:23. Im 4.Satz war der Widerstand von Mauerstetten dann gebrochen. Wir agierten mit minimaler Eigenfehlerquote und dominierten über die Stationen 10:4 und 21:13 den Satz, der mit 25:16 endete. Wir feierten ausgelassen unsere 3 Punkte und begaben uns auf die lange Heimreise. Gegen 24 Uhr waren dann auch alle Mädels sicher zu Hause angekommen. Vielen Dank an unsere Fahrer Basti und Sascha.

Bereits am Sonntag 16 Uhr standen wir erneut auf dem Spielfeld. Diesmal mit einem etwas kleineren Kader von 8 Mädels im Sportforum Jena. Im Rahmen des Pokalviertelfinals trafen wir auf den Thüringenligisten VSV Jena II. Das Spiel ist schnell zusammengefasst. Trotz ungewohntem Spielball dominierten wir die Sätze 1 und 2 (-14; -13). Im 3. Satz führten wir bereits mit 19:12 als sich mehr und mehr Unkonzentriertheiten in unser Spiel. Jena witterte sofort ihre Chance und kämpfte verbissen um jeden Ball. Durch eine Aufschlagserie der Spielerin Nr. 5 (Beiersdorf) holten sie Punkt für Punkt auf und spielten sich in einen wahren Rausch. Wir retteten uns förmlich ins Ziel und gewannen diesen Satz wenig überzeugend mit 25:23. Naja gewonnen ist gewonnen egal wie und wir ziehen in die nächste Runde des Thüringen-Pokals ein. Auf diesem Weg wünschen wir unserem Küken Lilly noch gute Besserung. Sie verletzte sich bereits im 1. Satz an der Hand und spielte tapfer bis zum Ende.

Jetzt heißt es für uns erst einmal Kräfte sammeln für das nächste Ligaspiel. Am 25.01.2020 schlagen wir um 16,30 Uhr im heimischen Sportgymnasium auf und freuen uns auf eure Unterstützung.

SG Erfurt electronic

 

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