Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2019

Am Samstag, den 07.12.2019, ließ der Himmel über Apolda aufgrund einer überwiegend grauen Wolkendecke und einem - durch Krankheiten und Verletzungen - reduzierten Kader nichts Gutes für die Herrenmannschaft des SG Electronic Erfurt erahnen – zumal die Gegner an diesem Tag keine Geringeren waren als der 1. VC Schloß Apolda I und der SV Tröbnitz 1923 (vierter bzw. zweiter Tabellenplatz in der Liga). Trotzdem und gerade deshalb war das Ziel der Erfurter klar definiert: „Tabellenführung ausbauen!!!“

Die erste Partie mit Erfurter Beteiligung wurde pünktlich um 11:00 Uhr angepfiffen, jedoch standen unsere Männer zunächst wohl nur körperlich auf dem Platz: Die unvermutet geringe Gegenwehr verhalf Apolda, gepaart mit souveränen Aufschlägen und Druck im Angriff, schnell zu einem klaren 5:0-Vorsprung gegen langsam erwachende Erfurter. Offenbar brauchte man diesen Wachmacher, denn die SGE zeigte fortan das Gesicht eines Tabellenführers, blieb ruhig und sparte sich die Auszeiten. Nach und nach nahmen die Erfurter das Spielgeschehen in die Hand und übernahmen beim 20:19 erstmalig die Führung. Danach brachte man sich jedoch durch vereinzelte Fehler selbst wieder ins Hintertreffen, so dass man dem Gastgeber den ersten Satz mit 23:25 überlassen musste.

Im zweiten Satz schien Erfurt dann wie ausgewechselt: Saubere Annahmen durch Matthias, Ecki und Vincent, starke und gezielte Angriffe über die Mitte und über Außen führten die Truppe über ein 9:7 bis hin zu einem deutlichen Satzgewinn mit 25:14. Leider knüpfte man in den nächsten beiden Sätzen nicht mehr an die Leistungen des zweiten Satzes an, hinzu kam eine verbesserte Feldabwehr und ein stärkerer Angriffsdruck seitens der Gastgeber, dem man sich schlussendlich mit 17:25 und 25:27 geschlagen geben musste. Traurig und etwas ernüchtert über diesen Punktverlust hieß es nun, beim Spiel Apolda vs. Tröbnitz, die eigenen Akkus aufzuladen und die Schwächen des kommenden Kontrahenten auszumachen.

Nach einem, wenn auch wackligen 3:0-Sieg für Tröbnitz, ging es für die Erfurter Truppe ins zweite und letzte Spiel des Tages... mit dem eingewechselten Dia Stephan und auf Sieg programmiert. Umstellungen und frischer Ehrgeiz machten sich direkt bemerkbar: Schnelle taktische Manöver und saubere Annahmen ließen den Gegner fast bewegungslos erscheinen und man zeigte mit einem 25:12 im ersten Satz, wozu diese Mannschaft fähig ist. Leider sollte dies so nicht bleiben: Nach und nach kam der Tabellenzweite zurück ins Spiel und holte sich schließlich mit zweimal 23:25 den zweiten und dritten Satz. Sollte es wieder auf eine 1:3 Niederlage hinauslaufen? Nein. Durch einen kleinen Wechsel und fordernd-motivierende Ansagen von Matthias konnte man im vierten Satz das Angriffsfeuer neu entfachen und schlussendlich das Ruder herumreißen: Trotz einem teilweise Fünf-Punkte-Rückstand erkämpften und erspielten sich die Erfurter mit 21:19 die Führung, um schließlich mit 25:22 den Deckel auf den vierten Satz drauf zu machen.

Im alles entscheidenden Tiebreak kam Tröbnitz zunächst besser aus den Startlöchern, die SGE hingegen konnte nicht an ihre starke Leistung aus dem vierten Satz anknüpfen. Die Folge war über den Seitenwechsel hinaus, dass man sich gehörig einschenken ließ. Erst die Aufschlagserien von Marcell und Christian, welche die gegnerische Abwehr zum Verzweifeln brachten, sowie die schlagkräftige Mitte mit Jan und Daniel Hennig brachten die Wende zu Gunsten der SGE und einen letztendlich verdienten Sieg über den Tabellenzweiten aus Tröbnitz. Für das nächste Jahr gilt es nun, diese „brutale Mentalität“ (Zitat: Daniel Hennig) zu konservieren und die an Gebesee verlorene Tabellenspitze, den Platz an der Sonne, zurück zu gewinnen.

Unser besonderer Dank gilt Matthias, welcher die Mannschaft unermüdlich pushte, an Stephan für seine motivierenden Ansprachen, an Daniel Häusler (der trotz Verletzung zum Spieltag erschien) sowie an Ronny für den überragenden akustischen Support, gegen welchen sogar die Tröbnitzer Trommel chancenlos war.

SG Erfurt electronic

 

Am Samstag stand das letzte Heimspiel in diesem Jahr an. Die Mädels der SG Erfurt Electronic empfingen den TSV Eibelstadt. Das Spiel stand leider unter keinem guten Stern. Durch zwei Vorspiele im Sportgymnasium, startete das Spiel mit einer Verzögerung von 30 Minuten, was beide Mannschaften merklich aus dem Rhythmus gebracht hatte.

In den ersten Satz starteten wir mit Christel, Julia, Sabine, Nicole K., Nicole, Caroline und Laura. Schnell zeigte sich, wer nach der kurzen Aufwärmphase, besser ins Spiel finden sollte. Leider verschliefen wir den ersten Satz und suchten nach unserem roten Faden. Viele Eigenfehler in der Annahme, im Angriff und auch im sonst so guten und konstanten Aufschlag, prägten den Satz und somit stärkten wir die Spielerinnen des TSV Eibelstadt. Unsere Mädels kamen größtenteils den berühmten „Schritt zu spät“ und so holten sich unsere Gäste verdient den ersten Satz mit 22:25.

In gleicher Aufstellung ging es in den zweiten Durchgang. Durch viele Eigenfehler in der Annahme und kein Durchkommen im Angriff, führten die Gegner schnell mit 1:6 und Trainerfuchs Sascha Metelski sah Redebedarf und nahm seine Schützlinge zur Seite, um seine Spielerinnen zu motivieren und neu zu fokussieren. Die Ansprache sollte fruchten. Durch starke Aufschläge, von Sabine und Nicole K., fanden unsere Mädels langsam wieder ins Spiel und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Beim Stand von 17:17 war es nunmehr ein Spiel auf Augenhöhe und keiner wollte den Satz so einfach hergeben. Durch starke Abwehraktionen unserer Libera Laura und Aggressivität aller Angreiferinnen, konnten die Mädels aus Erfurt schließlich den Satz mit 25:23 für sich entscheiden. Nun hieß es im nächsten Satz an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und genau das taten die Erfurterinnen. Durch starke Block- sowie Abwehraktionen und starker Angriffe von unserer Julia über Mitte, konnten sie sich einen Vorsprung erspielen. Beim Stand von 13:9 legte unsere Zuspielerin Christel eine hervorzuhebende Aufschlagserie aufs Feld und baute die Führung auf 22:10 aus. Durch eine starke Teamleistung wurde der dritte Satz nun auch mit 25:11 gewonnen und es konnte etwas aufgeatmet werden. Das merkte man auch dem stimmungsvoll mitgehenden Publikum im Kessel des Sportgymnasiums an.

Der vierte Satz glich dann jedoch wieder etwas dem ersten Satz. Wir verschliefen den Anfang des Satzes völlig und jagten dem Team des TSV Eibelstadt in der Anfangsphase dieses Durchgangs oft leider nur hinterher. Wir kamen jedoch Punkt um Punkt wieder heran, nur um wenige Ballwechsel später die Gegnerinnen erneut wegziehen zu lassen. Mit 20:25 ging der Satz dann auch völlig verdient an die Mädels des TSV Eibelstadt. Somit stand es 2:2 nach Sätzen und der Tiebreak musste entscheiden, wer sich die 2 Punkte holt. Mit veränderter Startaufstellung, Lisa E. anstelle von Nicole K. auf der Außenannahme-Position, sollte der letzte und entscheidende Satz starten. Diesmal hatten unsere Mädels den besseren Start für sich und führten durch starke Aufschläge mit 4:1. Konsequente Abwehr- und Blockaktionen prägten den letzten Satz für uns. Wir kämpften uns Schritt für Schritt in unser Spiel zurück und gewannen den entscheidenden Satz, auch in dieser Höhe verdient, mit 15:6. Damit bleiben die 2 Punkte schließlich in der Blumenstadt, aber auch die starke Leistung der Eibelstädterinnen sollte mit einem Punkt belohnt werden.

In den nächsten zwei Wochen sind unsere Mädels noch einmal auswärts in Unterhaching und Ansbach gefragt. Erst im Januar schlagen sie wieder im Sportgymnasium auf. Wir wünschen allen Fans und Unterstützern bis dahin eine besinnliche Weihnachtszeit.

SG Erfurt electronic

 

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