Artikel nach Datum gefiltert: November 2018

Dieser Ausspruch einer uns allen bekannten Spielerin beschreibt den Auswärtsspieltag der Damen I bei den USV Vimodrom Volleys Jena am vergangenen Sonntag vorzüglich.

Aber von vorne: Die Vorzeichen für unserer Spiel am 18.11.2018 in Jena standen nicht gut. Unser Kapitän Christel und einige weitere Spielerinnen mussten für dieses Spiel leider passen und Pussel, als zweite Zuspielerin, lag die Woche über mit Erkältung flach und konnte nicht am Training teilnehmen. So ließ sich unsere Ramona (Kapitänin der letzten Saison) nicht lange bitten und unterstützte uns im Training und fuhr als Reserve auch zum Spieltag nach Jena mit. Noch mal tausend Dank dafür. Um 17 Uhr starteten wir trotzdem zuversichtlich in der Aufstellung Pussel, Jana, Lolle, Isa, Jule, Bine und Libera Anke in den 1. Satz. Und es lief erstaunlich gut. Zwar bremsten uns einige Abstimmungsprobleme immer wieder etwas aus, doch lagen wir stets in Führung (9:4; 16:8). Jena agierte noch äußerst verhalten und wackelte sehr in der Annahme. Mit 25:12 gewannen wir mühelos Durchgang Nummer 1. In gleicher Aufstellung ging es nach dem Seitenwechsel zurück aufs Feld. Was auch immer Heimtrainer Sebastian Malinowski seinen Mädels in der Satzpause gesagt hatte, es wirkte wie ein Weckruf für seine Mannschaft. Sie schlugen jetzt mutig und äußerst druckvoll auf und zerlegten unsere Annahme völlig. Trainer Raphael Cao holte seine Mädels beim 2:7 das erste Mal vom Feld und versuchte mit mahnenden Worten die Ordnung im Team wiederherzustellen. Doch es half nichts. Beim 3:9 brachte er Mittelblockerin Lisa im Zuspiel. Doch dieser Wechsel brachte leider nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil, die Verunsicherung in der Mannschaft nahm weiter zu und wir konnten einfach kaum Angriffe im gegnerischen Feld unterbringen. Beim 5:12 nahm Trainergespann Cao/Püschel die zweite Auszeit. Doch weder diese Auszeit, noch der Rückwechsel im Zuspiel beim 8:19 konnte das Blatt noch einmal wenden. Nach 19 Minuten gaben wir unseren 1. Satz! in dieser Saison sang und klanglos mit 10:25 verdient an Jena ab.

Mit hängenden Köpfen wechselten wir erneut die Seite. Aufmunternde Worte von unserer Mona lockerten in der Satzpause enorm die Stimmung und entschlossen ging`s zurück aufs Feld. Jetzt wollten wir es besser machen. Wir spielten zwar besser, aber leider weit entfernt von unseren Fähigkeiten. Die Abwehr stand, doch die Angriffe, besonders über Außen und Dia wollten an diesem Tag nicht wie gewohnt klappen. Groß war weiterhin die Unsicherheit in unserem Spiel (6:9). Als Lichtblick in diesem Satz ist allerdings unsere Jule zu nennen. Sie hielt uns mit ihren erfolgreichen Einbeinern im Spiel und überzeugte im Aufschlag. Wir nahmen den K(r)ampf an und kämpften hart für jeden einzelnen Punkt. Auf der anderen Seite stand mit Jena jetzt eine hochmotivierte und selbstbewusste Mannschaft, die jede Chance zum Punkten erfolgreich nutzte. Zur Satzmitte (16:13) lagen wir jedoch in Führung und zum Satzende (22:20) konnten wir mit unserer Erfahrung diesen Vorsprung verwalten und gewannen Durchgang 3 mit 25:21. Doch Jena gab sich nicht geschlagen. Und wir hofften, den vierten Satz einfach nur zu gewinnen. Und genauso spielten wir auch. Einfach irgendwie den Ball rüber und bloß keinen Eigenfehler produzieren. Beim 6:7 lagen wir leider wieder hinten und Trainergespann Cao/Püschel versuchte durch den Wechsel Pussel/Lisa wenigstens die Lücken im Block zu schließen. Doch Jena enteilte auf 6:10 bzw. 14:17. Beim 14:18 erfolgte erneut der Rückwechsel und die Moral unserer Damen war am Boden. Doch von der Tribüne ertönten laute „Erfurt, Erfurt“-Rufe von unseren mitgereisten Fans. Sie gaben alles und übertönten sogar den „Studenten-Chor“ von Jena. Durch diesen grandiosen Rückhalt besannen auch wir uns endlich und kletterten Punkt für Punkt aus unserem Tief heraus. Heimtrainer Malinowski versuchte noch mit einer Auszeit beim 17:21 unsere Aufholjagd zu stoppen, doch wir kämpften und wurden am Ende belohnt. Mit einem kraftvollen und platzierten Angriff über Außen beendete Lolle unser Leiden und wir gewannen mit viel „Dusel“ den 4. Satz mit 25:23 und entführen drei weitere Punkte nach Erfurt.

Vor den Volleys Jena ziehen wir allerdings unseren Hut. Ihr habt super gespielt und mit so einer Leistung wird es auch ein schweres Rückspiel werden. Unser Dank gilt unseren tollen Fans: ihr seid super und ohne euch hätten wir heute definitiv nicht gewonnen!!!!! Jetzt heißt es Wunden lecken und fleißig trainieren. Erwarten wir am 01.12.2018 zum letzten Spiel in der Hinrunde die Mannschaft um die ehemalige Nationalspielerin Corinna Ssuschke-Voigt, den SSV Lichtenstein, um 19 Uhr in heimischer Halle.

Sonntag, 18 November 2018 08:50

VLN Herren - Licht und Schatten

181110 VLN H1 017Spieltag am 10.11.2018 bei SV Concordia Erfurt
Viel hatten sich die Jungs von der SG Erfurt electronic vorgenommen an diesem sonnigen Samstag, der nicht nur wettertechnisch viel Licht und Schatten offenbarte. Als Favoriten ins erste Spiel gestartet, nahmen wir die Challenge gegen die Jungs von Concordia Erfurt zunächst auf die leichte Schulter. Dies führt dazu, dass der erste Satz aus Sicht der Elektriker verschlafen wurde und fast verlorenging. Erst durch eine konzentriertere Leistung konnte sich an die Führenden herangekämpft werden. Leider erfolgte dieses Aufwachen zu spät, sodass der Satz mit 31:29 verloren ging. Der zweite Satz musste nach sportlichem Totalausfall mit 25:20 abgegeben werden. Nach diesen unnötigen Startschwierigkeiten besann sich das Team der SG Erfurt electronic auf seine Stärken und sicherte sich souverän die Sätze 3, 4 und 5. Der Sieg im ersten Spiel war lediglich durch den unnötigen Punktverlust getrübt.

Ein harter Brocken wartete im zweiten Spiel mit dem Tabellenführer VC Jena 08, die mit fast kompletter Mannschaft angereist waren. Die Erfurter Jungs erwischten einen guten Start, profitierten dabei aber auch von den vielen Fehlaufschlägen der Gäste. Der erste Satz konnte dadurch klar mit 25:21 für Erfurt entschieden werden. Im zweiten Satz wurde das Spiel hochklassiger und nach ein paar Wechseln auf Jenaer Seite auch umkämpfter. Die Erfurter vertrauten auf ihre Blockstärke. Somit konnten sie den Satz knapp mit 25:23 für sich entscheiden. Zum Ende hin boten beide Seiten ansehnlichen Volleyball. Leider ging der Satz jedoch durch sehr leichte Fehler auf Erfurter Seite sowie umstrittenen Entscheidungen der Schiedsrichter verloren. So nahm das Drama seinen Lauf und wir gaben die Sätze 4 und 5 in die Hände der nun deutlich präsenteren und spielstärkeren Jenenser.

Dieser Spieltag hat gezeigt, dass sehr viel Potential in der Mannschaft steckt, aber dieses noch nicht konzentriert über ein komplettes Spiel hinweg abgerufen wird.

Ma[e]n of the match: Ronny G. und Nikolaus St.

[Link] - BILDER

Montag, 12 November 2018 18:50

RLO Damen - Mit nur acht Spielerinnen ...

Am Samstag, den 10.11.2018, durften wir unsere Gäste Dresdner SC II diesmal in der schönen Halle am Erfurter Sportgymnasium empfangen.

Um 19 Uhr starteten wir mit einem sehr dezimierten Kader in der Aufstellung Jana, Lolle, Christel, Josi, Lisa, Jule und Libera Anke in die Partie. Ein starkes Aufschlagspiel (Christel, Lolle, Lisa) setzte die Dresdenerinnen von Beginn an unter Druck. Wir spielten die Sätze routiniert und mannschaftlich geschlossen bis zum Ende. Im Angriff konnten wir durch eine stabile Annahme neben den starken Angriffen über Außen vermehrt die Mittelblocker in Szene setzen. Im zweiten und dritten Satz wechselten wir in der Mitte des Satzes Katha für Josi ein, die diesmal auf ungewohnter Position (Annahme/Außen) spielen musste. Dresden probierte in den gesamten drei Sätzen, uns durch Spielerwechsel und Auszeiten aus dem Spielrhythmus zu bringen. Wir blieben dennoch konzentriert und konnten unsere Gäste mit 25:12; 25:14 und 25:11 deutlich auf Abstand halten. Danke noch einmal an Katja für die liebevolle Kinderbetreuung und unseren treuen Fans für die Unterstützung.

Am kommenden Sonntag, den 18.11.2018 um 17 Uhr, steht das Auswärtsspiel beim USV VIMODROM Volleys Jena an.

Montag, 05 November 2018 18:09

BLN Damen - Erfolg auf ganzer Linie

181103 Bild 01 Damen IINur eine Woche nach dem schwungvollen Saisonauftakt ging es für die Damen II weiter. Super ausgestattet mit unseren neuen Trikots, gesponsert von Mobilcom Debitel im Thüringen Park Erfurt, standen wir der Heimmannschaft MTV Greußen sowie dem bekannten Gegner VfB Bischofferode gegenüber. Nochmals vielen Dank und beste Grüße an unseren Sponsor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu einem unserer Heimspiele. Am Samstag galt es die fantastische Leistung und Stimmung vom ersten Spieltag erneut abzurufen.

Gegen Greußen starteten wir noch mit leichten Ungereimtheiten auf dem Feld. Ballgewinn und –verlust wechselten sich ständig ab, sodass wir den 1. Satz nur knapp mit 25:22 gewannen. Mit mehr Sicherheit und Abstimmung konnten wir Satz 2 mit 25:21 für uns einfahren. Eine solide Annahme und ein Wechsel aus kraftvollen Angriffen und taktisch platzierten Legern machte es möglich. Sehr stark unsere Zuspielerin Christin Reh. Sie holte vier Punkte durch eignen Block. Die gute Stimmung auf und neben dem Spielfeld trug dazu bei, dass wir im 3. Satz nur 17 Punkte an den Gegner abgeben mussten.

Neue Power kam durch den Wechsel im Zuspiel, Mittelblock und auf Diagonal auf‘s Spielfeld. Die mittlerweile routinierten, starken Angriffe über die 6 bereiteten Bischofferode Schwierigkeiten in der Annahme und waren somit ein Punktegarant. Dennoch war der Sieg im 1. Satz mit 25:20 Punkten noch nicht ganz so deutlich. Dies änderte sich jedoch im 2. Satz mit einer kraftvollen Aufschlagserie von Kapitänin Franziska Kunze, die dem Team sieben Punkte einbrachte. Weiter kämpften wir uns durch teils lange Ballwechsel und aktivierten alle unsere Kräfte, um jeden Ball zu holen. Letztendlich ging auch in diesem Spiel der Sieg mit 3:0 an uns. Das gesamte Team hat sich bereits jetzt schon gut geformt, dass nicht nur die Stimmung passt, sondern auch durch verschiedene Wechsel selten das Gefühl aufkommt, an Stärke zu verlieren. Super Voraussetzungen, um noch viel zu erreichen diese Saison.

Ein Schmankerl zum Schluss: Das abschließende Gruppenduschen wurde durch fehlende Wassertemperatur vereitelt. Nur die ganz Harten, Mittelblockerin Melissa Bär und Libera Anne Buchholz, nahmen die Herausforderung an und gingen als Einzige frisch geduscht nach Hause.

 

Unsere _Partner

Unsere _Partner

Unsere _Partner

Unsere _Partner

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok