Donnerstag, 10 Oktober 2019 17:48

Damen I doppelt gefragt – Stimmung als Schlüssel zum Erfolg

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191005 HeimspielAm vergangenen Wochenende liefen die Mädels der Damen I nicht nur am Samstag, sondern auch am Sonntag in ihrer heimischen Halle auf. Während sie am Samstag um Punkte in der Dritten Liga kämpften, standen sie am Sonntag im Regionalpokal-Finale auf dem Parkett.Am Samstag empfingen sie die Damen des TV Fürth 1860 um 19:00 Uhr in der Halle des Sportgymnasiums Erfurt. Ziel war es, an die Leistung des letzten Spieltags anzuknüpfen und erneut das Punktekonto aufzufüllen. So starteten die Mädels im ersten Satz mit Lisa B., Nicole K., Bine, Lisa E., Isa, Laura (L) und Domi. Bereits beim Einspielen deutete sich an, dass dies kein leichtes Spiel für die Damen um Trainer Sascha Metelski werden wird: Die gute Stimmung der Mädels vor dem Spiel, die Sascha vergangenen Samstag so gelobt hatte, und damit auch die Lockerheit fehlten. Daher war es kaum verwunderlich, dass sie den Start des Spiels verschliefen und nur schwer Zugriff auf dieses bekamen.

Allen voran die Annahmespieler fanden in ihrem Riegel keine Abstimmung und keinen Rhythmus, so dass sie die druckvollen und variablen Aufschläge des Gegners nicht gut annahmen. Demzufolge war es für Lisa B. kaum möglich einen erfolgreichen Spielaufbau zu entwickeln und ihre Angreifer gut zu bedienen. Die Mädels des TV Fürth 1860 hingegen konnten mit ihren harten und sehr variablen Angriffen beliebig gegen eine wacklige Block-Feldabwehr punkten. Nicht zuletzt die hohe Eigenfehlerquote im Aufschlag der Erfurterinnen sorgte für schnelle Satzverluste und die Damen I lagen 0:2 (12:25, 14:25) hinten. Es musste sich etwas ändern, sonst wäre das Spiel vorbei und die Aussicht auf weitere Punkte zunichte. Die Mädels erkannten, dass ohne gute Stimmung ihr Volleyball nicht erfolgreich sein würde. Dem zweiten Satz ähnlich starteten Nicole L. für Nicole K. und Jule für Lisa E. Tatsächlich schafften die Metelski-Schützlinge im dritten Satz eine Art Kehrtwende und fanden über gute Laune, Jubelei und ein wenig Glück zurück ins Spiel: Im Angriff agierten die Mädels mutiger, die Block-Feldabwehr stimmte sich besser ab und der Aufschlagdruck erhöhte sich. Vor allem aber der Kampfgeist der Erfurterinnen und die laute Unterstützung der Fans (Vielen Dank an dieser Stelle.) zwangen den TV Fürth 1860 vermehrt zu Eigenfehler. So konnten sie den zuvor unbezwingbar scheinenden Bayern ihr Spiel aufdrücken und den Satz 25:19 gewinnen! So sollte es weiter gehen und die Hoffnung auf einen Tie-Break waren groß. Jedoch knüpften die Damen I nur halbherzig an die Leistung des dritten Satzes an und konnten weder Stimmung, noch Konzentration und Spannung weiterhin so hochhalten. Am Ende verloren sie den vierten Satz 16:25 gegen eine sehr starke Mannschaft aus Fürth, die wohlverdient drei Punkte mit in den Süden nahmen. Zu den „Most Valuable Players“ wurden die beiden Außenangreifer Juliane Flessa und Dominique Pfannschmidt gewählt. An dieser Stelle wollen wir der Nummer 7 von Fürth, Alena Zaytseva, gute Besserung wünschen! Sie verletzte sich im zweiten Satz bei einer Aktion am Netz.

Diese Niederlage galt es schnell zu verdauen. Keine 24 Stunden später mussten sich die Damen I erneut auf dem Spielfeld beweisen. Sie empfingen am Sonntag um 15 Uhr den Landespokalsieger aus Sachsen, den VV Grimma. Der Sieger gewann nicht nur den Regionalpokal, sondern auch die Teilnahme am Achtelfinale des DVV-Pokals. Anstelle von Isa komplettierte an diesem Tag Lolle die Position des Außenangriffs. Ziel war es diesmal, die Zweitliga-Mannschaft aus Sachsen zu ärgern, die Stimmung hochzuhalten und Spaß zu haben. So starteten die Mädels um Trainer Metelski deutlich lockerer in das Spiel und vor allem die Annahme war an diesem Tag sehr stabil. So konnte Lisa B. die Angreifer, allen voran die Mittelblocker, gut in Szene setzen. Mit Stimmung, Mut und Kampfgeist agierten die Erfurterinnen mit ihren Kontrahenten auf Augenhöhe und die zahlreichen Fans konnten viele spektakuläre Schlagabtausche beobachten. Jedoch konnten sich die athletischen und erfahrenen Sächsinnen in der jeweiligen Crunsh-Time knapp durchsetzen. Am Ende verloren die Damen I das Finale gegen das zweite Bundesliga-Team aus Grimma 0:3 (21:25; 17:25; 21:25).

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Fans und Helfern, die ihre Wege sowohl am Samstag als auch am Sonntag in die Halle fanden und uns bei den durchaus schwierigen Spielen halfen!
Nun gilt es im Training der kommenden Woche weiter hart zu arbeiten und die knappe Zeit der Regeneration zu nutzen, denn am kommenden Samstag bestreiten die Mädels der Damen I erneut ein Heimspiel. Am Samstag, den 12.10. empfangen sie 16:30 Uhr den SV Mauerstetten in der Halle des Sportgymnasiums Erfurt.

SG Erfurt electronic

 

Weitere Informationen

  • Man of the match: Dominique Pfannschmidt
Gelesen 503 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 10 Oktober 2019 18:36

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